Introduction
G. Barlovatz-Meimon
P. Selek
J.-F. Bayart
G. Geréby
B. Lacroix
L. Larqué
K. Postel-Vinay
G. Noiriel
D. Gaxie
A. Garrigou
A. Brahic
Conclusion
C. A. Dini - F. Neyrat
Die Freiheit zu forschen, zu denken und äussern ist nirgends mehr garantiert. Die Drohungen häufen sich für die WissenschaftlerInnen: ihre Autonomie ist in einigen Ländern ungewiss gegenüber den politischen und wirtschaftlichen Mächten, sie sind körperlich bedroht und hier und da hat die Wissenschaft nicht mal Anrecht zitiert zu werden. Seit langem werden die Forscher bestraft : Zensur,Verleumdung, Abratung bei Studenten, Promotionverweigerung, Kreditentzug… Für einige, die Mittel w. Subventionen benötigen, müssen ihre Forschungen abbrechen wenn es sensible Objekte betrifft, die Folge ist eine Abweichung zur Nützlichkeit der experimentalen Forschung. Der Druck wird jetzt bösartig : Gerichtsvorladung, neue internationale Zwangsmitttel sind ein Zeichen des Zynismus um die Forscher zum Schweigen zu bringen : Es ist ein regelrechter Kampf gegen die Ideen, von denen geführt, die die politischen und wirtschaftlichen Mächte kontrollieren. Selbst die Möglichkeit einer freien Forschung ist in Gefahr. Wir können nicht mehr diese Drohungen und Ungleichheit ignorieren. Es wird Zeit, dass die Forschergemeinschaft den Schutz und die Entwicklung an sich reisst (sich ihrer bemächtigt) egal welches Land oder Disziplin betrifft. Die Wissenserwerbung steht auf gleichem Fuss wie die Demokratie und zwingt dazu die persönliche oder disziplinarische Isolation zu brechen, denn die Forscher sind ihr völlig ausgeliefert. Mit dieser gemeinschaftlichen Handlung bewahren sie ihre Würde und Unbestechlichkeit.
Eine mehrgesetzliche, internationale und pluralistische Gesellschaft muss den Willen und die nötigen Mittel dazu verbünden : eine auf Gegenseitigkeit beruhende Gesellschaft würden juristische und finanzielle Hilfe für körperlich und moralisch gefährende Forscher bringen. Überzeugte Helfer werden sich bemühen legale Konditionen und günstige Ausführungen zu erstreben.Verfechter der Menschheit werden sich für eine gerechte Verteilung der Hilfsmittel einsetzen und das Recht auf eine wissenschaftliche Ausbildung Einsetzen. Zur Verbindung von Einzelhandlungen individueller Hilfe und allgemeine Verteidigung der Wissensschaft will diese regierungsunabhängige Gesellschaft (Verein) für die Freiheit der Forschung und Gedankenfreiheit beisteuern.
Translation by E. Götze
Chercheurs Sans Frontières - Free Science - France - Octobre 2010
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